Freitag, 27. Februar 2015

Neue Ansätze

Vorletztes Wochenende war ja mein Fortbildungswochenende, ich habe meine Neuzüchterseminare und einen Vortrag bei Dr. Esther Schalke über Lernverhalten beim Hund besucht. Der Vortrag war super interessant und ich habe wirklich viel gelernt, was ich jetzt im Alltag mit den Hunden umsetze. Bei Kappa betrifft das vor allem das Füttern, ich nutze ihre extreme Gier auf Futter für Fußarbeit und Steadynesstraining, dabei hab ich ein Wort eingeführt, dass ihr signalisiert, dass sie grade ihr "Goodie" verloren hat. Nach zwei Wochen habe ich das jetzt das erste Mal im Dummytraining eingesetzt, kombiniert mit dem Tipp von Oliver Kiraly: Eine Ballschleuder einsetzen um Markierungen zu üben, denn damit kann ich sehr viel weiter werfen und wenn sie vor Ort ist, muss sie die Nase einsetzen um den kleinen Ball zu finden. Wir haben zu Anfang ein paar Dummys für Chili ausgelegt und ich hätte Kappa mal was holen lassen, aber da sie in 2-3 Wochen läufig wird, ist sie sehr fiepsig. Also gab es jedesmal ein "Schade" und die Leine wieder drum. Nach einer kleinen Suche für Chili, haben wir Walk Ups gemacht (das kann sie ja jetzt richtig gut) und so einige Dummys in einer Reihe "ausgelegt". In die andere Richtung gab es dann die "Markierung", es wurde sich gedreht, ein Memory geholt, dann zur Belohnung das Mark. Zuerst musste Chili viel arbeiten, da Kappa sich nicht ohne Quaken vom Ball wegdrehen wollte. Dann machte es klickklickklick und die hat den Rest des Trainings keinen Mucks gemacht. Wir haben dann noch Markierungen in den Wald geworfen, ich habe noch Fußarbeit eingebaut, nix, keinen Mucks. Zum Schluss gab es dann noch einweisen auf ein 2 Blinds, das hat noch gut geklappt, aber danach war sie platt. Wir haben dann auch aufgehört.
Leider hab ich vergessen den Clicker noch mit einzubauen. -.- Aber dafür ist ja noch Zeit. Ich war heute sehr konsequent und vor allem hat Kappa selbstständig das Mosern sein gelassen als sie erkannt hat, dass es sich nicht lohnt und sie nicht zum Erfolg kommt. Morgen trainieren wir mit Annette und Life, ich bin gespannt in wie weit sie sich da morgen noch dran erinnert ;-)

Donnerstag, 12. Februar 2015

A wie Anfänger, B wie Behaviour...

Heute war unser Seminar mit Oliver Király! Erstmal ist festzustellen, dass wir eindeutig kein A Niveau mehr haben. Ich war mir ein bisschen unsicher, wollte ja auch nicht der schlechte Hund der die ganze Zeit auffrisst in einer F Gruppe sein. Aber einer A Gruppe sind wir eindeutig entwachsen, die Aufgaben heute haben Kappa nicht herausgefordert, obwohl natürlich immer Raum für Verbesserungen bleibt.

Oliver achtet bei jungen Hunden sehr auf Behaviour, also auf Benehmen. Dazu zählt zum Beispiel, dass die Hunde ruhig und entspannt am Bein sitzen (oder liegen) und keinen Quatsch machen. Das kann Kappa ja ganz gut, buddeln, sich rumwälzen... dabei der Hinweis von Oliver, dass nur ein physisch entspannter Hund auch mental entspannen kann. Heißt ein Hund der Quatsch macht lenkt sich ab, weil er es doof findet, dass er nicht arbeiten darf, aber er ist nicht entspannt. HM! Da ist natürlich was dran, also durfte Kappa keinen Blödsinn machen und das führte tatsächlich dazu, dass sie irgendwann nur noch brav dasaß. Zum Schluss lies das wieder nach, weil ich auch keine Konzentration mehr übrig hatte. Genau wie mein Hund, wobei der fast noch konzentrierter war. XD

Vor der Aufgabenbeschreibung vorweg: Mein Hund war, obwohl wir mit 5 Hunden aus der Line gearbeitet haben - SUPERSTEADY! Ich war so stolz auf sie, das ganze Walk UP Gelatsche hat sich gelohnt, sie war der ruhigste Hund in der ganzen Gruppe :o

Zu den Aufgaben
Als erstes hat Oliver Dummys am Waldrand verteilt, die Hunde durften zusehen. Dann haben die Hunde nacheinander geschickt und sind dabei immer weiter weg gegangen. Das war natürlich nicht schwierig von der Aufgabe her, aber immer wieder drehen, ein Hund wird geschickt, wieder drehen, weitergehen, drehen... Kappa hat das so super gemacht ♥

Wir haben auch Marks gearbeitet, unter anderem im Team mit einem Hund, der zuerst ein Memory aus dem Wald holen musste und der zweite das Mark etc. Ich habe mit Absicht Kappa so aufgestellt, dass sie sich richtig drehen muss, auch hier steady! Generell habe ich sie während der Marks für die anderen Hunde immer wieder gedreht und auch das hat sie toll gemacht. Auch bei allen anderen Marks war sie steady und hat sich drehen lassen ohne zu fiepen.
Auch Back haben wir gemacht, natürlich kein Problem. Oliver hat nur angemerkt, dass ich ihr beibringen muss über die Seite zu drehen die ich anzeige, außerdem ist Kappa losgeflitzt als der Arm oben war, nicht als das Kommando ertönte. Ich bin da ja nicht immer sooo genau, aber das mit dem richtig Drehen KÖNNTE schon sinnvoll sein. Uff immer dieses üben.
Annette und ich haben jedenfalls viele Anregungen für unser gemeinsames Training mitgenommen und sind für morgen inspiriert. Ach ja, Oliver ist auch aufgefallen, dass Kappa ein Augenhund ist (ach was XD) und ich soll bei Blinds etc. die Dummys verbuddeln. Marks sollen wir mit Tennisbällen und Ballschleuder üben, ohne Nase kommt man da nicht weit.

Ich fand es gar nicht so schlimm, dass die Aufgaben für uns einfach waren, weil ich in der Gruppe weiterhin den Schwerpunkt auf Steadyness legen möchte und das hat super geklappt. Nächstes Mal melden wir uns dann auf jedenfall für ein F Seminar an.

Samstag, 7. Februar 2015

Tüüüüüüt

So diese Woche waren wir noch ein bisschen fleißiger. Am Mittwoch habe ich mir Kappi geschnappt und wir sind in den Garten gegangen um ein wenig Out/Back und Stoppfiff zu üben. Es wurde dann doch deutlich, dass wir das einfach zu wenig geübt haben, denn auch im Garten war es nicht besser als im Training. Ich habe in alle drei Richtungen Dummys ausgelegt und Kappa abwechselnd geschickt, das hat zum Schluss wieder gut geklappt.

Heute waren wir dann wieder mit Annette unterwegs. Zunächst haben wir Blinds ausgelegt und Kappa aus einer kurze Entfernung erst eine Verleitung geworfen und sie dann darauf geschickt, aber Kappa war völlig sicher. Dann sind wir weiter weg gegangen, zwischendurch hat Annette ein rotes Dummy bei einem Ast versteckt auf der Hälfte des Weges, so dass ich Kappa stoppen musste. Das Training am Mittwoch hat sich da das erste Mal bezahlt gemacht, Kappa ist traumhaft abgestoppt und hat dann Witterung bekommen. Über die Stelle rüber schicken war auch kein Problem.
Im Dickicht haben wir dann einen Walk-Up gemacht mit vielen Drehungen, das übt Kappa ja schon immer ganz fleißig mit meiner DRC Gruppe und das hat sich auf jedenfall ausgezahlt, sie war absolut steady. Ich habe sie dann noch auf ein Blind eingewiesen, auch das hat sie super gemacht.
Anschließend haben wir an einer Stelle viele kleine Dummys ausgelegt und sind aus unterschiedlichen Entfernungen um diesen Punkt rumgegangen und haben aus allen Richtungen geschickt. Kappa musste sich vorher immer diverse Male drehen, ich habe meist vorher eine Verleitung hinter uns geworfen. Hier ist sie noch nicht 100% steady, das müssen wir noch weiter üben. In der Regel pienst sie aber wenn ich sie nochmal am Bein ausrichte, seltener bei der Drehung. Ich sage mal die Quote ist 50/50. Kriegt sie einen auf die Mütze, ist sie plötzlich ganz still wenn wir es wiederholen. >_> Keinen Kommentar. Die Entfernungen waren alle ein Witz für sie, sie ist jedesmal völlig sicher raus und hat sofort gefunden. Wir haben dann nochmal mehrere Dummys in einer Reihe fallen lassen und sie immer wieder geschickt und sie ist immer wieder raus, egal wie weit, alles super. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren weiter die Steadyness zu verbessern, ohne dabei unser Einweisen zu vernachlässigen.

Am Donnerstag haben wir unser erstes Seminar bei Oliver Kiraly, ich bin schon sehr gespannt darauf. Annette und Live sind lustigerweise auch in unserer Gruppe, so dass wir auf jedenfall bekannte Gesichter dabei haben werden. Freitag wollen Annette und ich dann wohl nochmal zusammen trainieren, am Samstag bin ich beim Neuzüchterseminar in Winsen/Aller und Sonntag ist eine Trainerfortbildung zum Thema Lernverhalten beim Hund, auch in Winsen/Aller. Die Woche wird also sehr hündisch. :)

Sonntag, 1. Februar 2015

Üben üben üben

Kappa und ich haben die letzten beiden Wochenenden uns einen faulen Lenz gemacht, deswegen waren wir heute wieder los. Irgendwie war Kappa auch ein bisschen gelangweilt muss man ehrlich sagen, denn ich hab auch sonst nichts mit ihr gemacht. Also war es heute mal wieder Zeit und wir haben uns zu einem Training mit Annette und drei weiteren Teilnehmern getroffen. Heute hatten wir den Luxus von Markierstäben und haben enge Winkel gearbeitet. Kappa hat das sensationell gearbeitet, kein Winkel war ihr zu eng, wo ich hinzeigte, ist sie hingelaufen. Super. Auch die weiten Distanzen übr 100m.

Als das nächste Mal Dummys verteilt wurden haben Kappa und ich stattdessen ein Absperrband einmal über die Wiese gezogen (knapp über den Boden) damit die Hunde ein Hundernis zu überqueren hatten und Kappa hat gleichzeitig auch nicht gesehen, wo an welchen Stäben Dummys verteilt wurden.
Um sie mal ein bisschen an ihre Grenzen zu bringen, habe ich Kappa als nächstes über Kopf geschickt, weiter sehr enge Winkel von ca. 30 Grad (3 Dummys in einer Reihe, Entfernung laut Google Maps 60m) Das ging natürlich nicht so flüssig, sondern ich musste am Anfang auch mal händeln, was sie am Anfang echt grauenhaft angenommen hat, aber dann nach dem 2. Mal hat sie angefangen zuzuhören und sich schön händeln lassen.

In der dritten Runde ging es wieder mit Voran, aber dann mit Verleitung, auch hier gabs beim ersten Mal wieder Diskussionen, aber auch dann flutschte dies wieder viel besser. Insgesamt war ich zufrieden, aber dieser Stoppfiff ist echt schlimm. Sie nimmt die Richtung dann ja gut an, also das macht sie wirklich gut, aber dieser Stopppfiff... eine ewige Geschichte. Wir üben weiter ;-) Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit ihr.

Danach hatte Kappa aber noch nicht Feierabend, sondern sie musste mit mir noch zum DRC Platz und die beiden Kurse mitmachen. Ich habe mir ihre Moxon an die Hose gebunden und Kappa läuft so mit, ab und zu dient sie als Ablenkung für die Junghunde oder muss mal ein Dummy aufheben, aber ansonsten ist das für sie eher ein scheiß Job. Es dient hauptsächlich ihrer Steadyness, denn ich werfe dort viel Dummys oder lege was aus usw. und sie muss die meiste Zeit zugucken. Sie beschäftigt sich dann meist mit Mäuse buddeln und macht das wirklich prima. Wir machen auch immer einen Walk Up mit Dummys, allerdings nur zur Steadyness, aber mit Drehungen, weil das ja auch nicht Kappas Königsdisziplin ist. Aber ohne Übung keinen Meister!

Sonntag, 11. Januar 2015

Zwischenstand

Jaaaa Kappa und ich trainieren weiter! Heute mal wieder mit Annette. Als erstes werden in 50m Distanz Dummys über den Graben geworfen, was Kappa sieht. Annette wirft eine Verleitung und ich schicke Kappa mit Back. Das hat sie jetzt schon schön verstanden. Beim zweiten Mal darf sie nicht zugucken und die Linie wird schräg und 60m lang, wieder mit Verleitung. Ich muss ein zweites Mal ansetzen, aber dann flutscht es.

Eine zweite neue Stelle, aber für Kappa durchaus von anderen Trainings bekannt. Kappa darf nicht zuschauen. Da es eine 130m schräge Linie ist will ich lieber eine Verleitung werfen und sie dann schicken. Sie ist wieder verwirrt und läuft irgendwo hin, beim zweiten Mal funktioniert es dann aber. Die grade Linie will ich dann aber mit Back schicken und das macht sie super, Distanz 150m.

Wir wollen weiter gehen als einer Trainingspartnerin auffällt, dass sie ihr Dummy gar nicht geholt hat. Da die anderen Hunde nicht weit genug sind, muss Kappa also ran, 160m Blind auf bekannte Fallstelle, Gestrüpp und Graben dazwischen. Kappa läuft zweimal gradeaus und biegt an absurden Stellen ab, das dritte Mal pusche ich sie ordentlich und sie läuft prima bis nach hinten durch. :D

Als nächtes legen wir Dummys in einem Suchengebiet aus, Kappa und ich müssen aber auf einen Berg rauf und die arme Kappa muss für jedes der drei Dummys eine Steilwand hoch und wieder runter. Das erste noch so, die anderen beiden mit Verleitung vorher. Beim Dritten konnte sie nicht mehr, weder die Suche, noch die Verleitung, wir haben ihr dann geholfen. Das schöne war, dass ich sie im Suchengebiet gestoppt habe, Annette stellte sich unauffällig zum Dummy und machte brrrrt und ich schickte Kappa back, die wie eine Schnur zurücklief und auch gleich fand.

Zum Abschluss haben wir noch eine normale 60/70m Distanz auf ein Memory Back geschickt, Verleitung davor und auf dem Rückweg, ein Klacks für Kappi. Dann hatte sie sich ihren Feierabend auch wirklich verdient.

Ich möchte noch weiter unser Handling verbessern. Der Stoppfiff wird häufig erst beim dritten Mal ausgeführt und umso weiter sie von mir weg sitzt, umso schlechter nimmt sie das Back an und läuft eher zu den Seiten weg. Ich muss unbedingt das Heranrufen/stoppen/weiter Heranrufen/Stoppen mal außerhalb des Dummys üben. Wenn sie nicht weiß wo sie hinsoll, neigt sie weiterhin dazu einfach irgendwas zu machen und nimmt erst beim 3. oder 4. Mal meine Hilfestellung an. Das kenne ich aber von ihr und das wird besser werden umso sicherer sie wird. Wie mit den Verleitungen zu Anfang, da hat es am Anfang auch 3/4 Versuche gebraucht, dann hat es geklappt. Wir bleiben weiter am Ball!

Freitag, 2. Januar 2015

Happy New Year!!!

Ich war schon wieder schreibfaul, aber nicht trainingsfaul! So! Das Wochenende vor Heiligabend sind wir zu Freunden nach Braunschweig gefahren zum Geburtstagfeiern. Kappa habe ich mitgenommen, da ich am nächsten Morgen mich mit Sara und Chili zum Training verabredet war. Also hat Kappa den Abend mit 30 Leuten verbracht und hat es recht genossen im Mittelpunkt zu stehen:

Mit Sara und Chili sind wir auf eine Pferdeweide gegangen und haben dort ein wenig Voran und kleine Suche trainiert. Kappa hat wieder mit Verleitungen gearbeitet und durfte nicht mitkommen zum Auslegen. Die Entfernungen waren recht human und Kappa hat mit kleinen Aussetzern gut gearbeitet.

Zu Weihnachten haben Sara, Linna und ich uns wieder gegenseitig bewichtelt und von Linna haben wir dieses Jahr ein Pfeifenband und ein schönes Bild bekommen:

Nach den Feiertagen stand ein gemeinsames Training mit Annette an, diesmal erst auf einer bekannten Wiese, dann ging es auf eine neue Wiese mit Schräglage. Kappa hatte hier wieder leichte Probleme mit dem Stopppfiff, da war ich nicht so zufrieden mit, aber sonst hat sie schön gearbeitet. Die Distanzen waren sehr weit teilweise, aber ohne Verleitungen.

Das Pony haben wir natürlich auch besucht:

Und Kappa wurde gequält

Sylvester verlief problemlos. Um Mitternacht sind wir zum Knallern rausgegangen, Licht an, Vorhänge zu und Musik an hat die beiden das nicht gestört (Zuki ja sowieso nicht), aber auch vorher und hinterher haben Raketen und Böller sie nicht gestört.

Heute war es dann Zeit für ein Neujahrs-Training! Sara hat sich auf den weiten Weg zu uns gemacht und wir haben die Hunde weiter mit Einweisearbeit gequält. Kappa hatte es erst relativ einfach, einfach nur Vorans von verschiedenen Punkten holen, dann durfte sie nicht mitkommen beim Auslegen, auch noch ziemlich einfach. Dann mit Verleitungen, auch noch ziemlich einfach (außer beim ersten). Dann wollte ich es aber wissen. Ein laaanges Voran, was ich ohne sie ausgelegt habe und auch für sie nicht sichtig, vorher eine Verleitung und dann los. Hat sie toll gemacht, bis auf das kurze Nachfragen ob sie jetzt wirklich nicht die Verleitung holen soll. Das Dummy liegt hinten auf dem Hügel den man sehen kann, den Hund sieht man ja leider nicht den Hang absuchen.

Auf dem Weg dorthin hatte ich bei einem Baumstamm zwei Blinds ausgelegt. Wir haben eine Verleitung geworfen (jetzt im Nachhinein war das vielleicht ein bisschen too much) und Kappa wollte partout nicht zum Dummy sondern fing sofort an seitswärts rumzusuchen, aber das will ich ja nicht. Sie nahm auch kein Back an. Also das ganze nochmal aufgebaut, Sara ist hingegangen, hat für Kappa nochmal in die Hänge geklatscht und ich konnte sie dann ganz nett mit einem Back nach hinten schicken.

In der Sandkuhle habe ich sie dann noch ein paar Mal in der Kuhle absetzen lassen und eine Verleitung nach vorne links geworfen und sie mit Back nach hinten durch die Kuhle geschickt. Das lief auch so na ja. Ich muss das unbedingt unbedingt unbedingt üben, Back sitzt gar nicht.

Zum Abschluss waren unsere beiden Rennmäuse dann doch ganz schön geschafft :)

Montag, 15. Dezember 2014

Happy Holidays!

Nein, wir sind noch nicht im Weihnachtsmodus. Seit dem letzten hier berichteten Training waren Kappa und ich weiter jedes Wochenende fleißig und haben weiter Einweisen und Verleitungen trainiert. Dabei können wir schon großartige Erfolge vorweisen, wir müssen das jetzt nur noch auf weite Entfernungen ausbauen. Auf kurze Distanzen nimmt sie alle Kommandos sofort an, ab einer gewissen Distanz wird es schwierig wenn sie unsicher wird, sie dann mit Back weiter nach hinten zu schicken.

Zu Einstimmung haben wir an drei Stellen Dummys ausgelegt und dann nacheinander geschickt, Kappa bekommt immer eine Verleitung dazu. Das klappt jetzt schon sehr gut, nicht immer 100%ig zuverlässig, aber tausendmal besser schon. Die Distanzen betrugen laut Google Maps 40m. Das erste hat Kappa astrein gemacht, Verleitung ignoriert, grade durch zum Dummy und dann sauber die Verleitung geholt. Beim zweiten ist sie doch zur Verleitung, ich hab sie genau vor der Verleitung gestoppt, sie hätte quasi nur noch den Kopf senken müssen. Ich hab also ein wenig spät reagiert. Dann war ich noch etwas dusselig und habe sie nicht erstmal da Weggerufen, sondern sie Back geschickt. Da hat sie natürlich gepickt, aber letztendlich war es nicht schlimm und für sie eine gute Belohnung für das wahnsinnig tolle Abstoppen obwohl schon am Dummy. Zum Schluss war Annette so gemein und hat gleich zwei Dummys auf einmal geworfen als Kappa auf dem Rückweg war. Kappa spuckt das Dummy aus und rennt zu den Dummys und ich brülle "EYYYY!!!" Sie stoppt, auf halbe Strecke zwischen ihren fallen gelassenen und den Verleitungen und ich zeige nach links, denn links von ihr lag das Dummy was sie ausgespuckt hat und sage "APPORT!" und sie nimmt es wieder auf und kommt zurück. Das war eigentlich richtig super.

Soweit unser Warmup, dann haben wir auf einer Strecke von 170 Metern alle paar Meter ein Dummy ausgelegt, bis es 10 Stück waren und dann die Hunde abwechselnd geschickt, inklusive Geländeübergänge. Kappa ist 5mal ohne zu zögern raus, hat glaube ich beim ersten oder zweiten Dummy sich kurz an der ersten Fallstelle festgesaugt und ist dann aber selbstständig weiter nach hinten und ist selbst beim letzten Dummy die 170 Meter bis nach hinten durch, in das Gebüsch in dem die letzten beiden lagen, gesucht und gepickt und wieder zurück. Ich konnte auch die ganze Zeit nicht wirklich helfen, denn auf so eine weite Entfernung kann ich ja auch nix sehen.

Anschließend haben wir ein bisschen kleine Suche vor zwei Markierungen geübt, kein Problem für Kappa. Zum Schluss haben wir wieder ein 110m Voran gradeaus, ein 130 Meter schräg links und ein 90m nach links. Ich habe nach vorn angefangen, dachte das wäre am einfachsten. Kappa wollte schräg durch die Mitte, vermutlich weil ich letztes Mal wollte, dass sie das zuerst holt. Da wäre dann wieder manchmal sehr festgefahrenes Denken. Es war soweit kein Problem sie nach rechts rüberzubringen, aber dort hat sie sich an einer Stelle festgesaugt und ich habe eben auf 80m Entfernung dann doch Probleme sie Back zu schicken, aber irgendwann machte es klickklickklick als ich sie einfach mal einen Moment länger hab sitzen lassen, und dann hatte sie es geschnallt.
Das lange Dummy bin ich etwas dichter rangegangen, da sie zuerst irgendwie verwirrt war, aber auf 80m ging es dann problemlos. Das kurze sowieso ohne Probleme und dann haben wir Feierabend gemacht.

Manchmal hapert es mit der Richtungsannahme also noch, wenn Kappa wieder irgendein Schema F im Kopf hat. Generell hat sie nun aber gut geschnallt, dass sie Marks ingnorieren muss, bis ich es ihr sage. Sie hört sehr viel besser auf den Stopppfiff und dass sie mit einem Back auf 80m Entfernung noch Probleme hat, das ist jetzt nicht unbedingt ein krasses Problem.

Generell haben es die armen im Dezember nicht leicht, denn Frauchen hatte sehr viel Arbeit und auch wenn ich vieles davon von Zuhause aus mache, herrscht eher Langeweile vor.

Nur selten schaffen wir es das Pony zu besuchen und einen Ausflug zu machen, aber dann schnarcht man wenigstens zufrieden:

Vor lauter schlechtem Gewissen gab es ein neues Spielzeug, was die beiden schon weitestgehend zerstört haben

Von unserer Junghundegruppe des DRC gab es zu Weihnachten auch ein kleines Präsent, eine Farmland Decke die tatsächlich total begeistert angenommen wurde.

Und obwohl wir auf den Schnee noch vergeblich warten:

Wünschen wir trotzdem schonmal Frohe Weihnachten :)